Cyber-Sicherheit-Wettbewerb „Start Secure 2015“

„Damit wir Cyber-Sicherheit in Österreich gewährleisten können, ist es wichtig, dass wir Impulse setzen, um Jungunternehmen in Österreich im Hinblick auf das Thema Cyber-Sicherheit zu fördern“, sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner am 12. November 2015 bei der Präsentation der fünf Finalisten des Ideenwettbewerbs „Start Secure 2015“. „Wir wollen innovative Köpfe und Querdenker aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführen, denn mit der Kombination ihres Wissens und ihrer Erfahrungen können wir international wettbewerbsfähige Cybersicherheitsprodukte Made in Austria entwickeln.“

Das Bundesministerium für Inneres suchte in den vergangene Wochen gemeinsam mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ), dem Forschungszentrum SBA Research und dem Internetportal „futurezone“ junge Start-Ups und Ideen aus dem Cybersicherheitsbereich. Eine Jury bestehend aus Cyber-Experten, wie den Leiter des „Cybercrime Competence Centers“ (C4) des Bundeskriminalamts, den Google-Sicherheitschef Gerhard Eschelbeck oder dem Vorstand des Instituts für Softwaretechnik und interaktive Systeme an der Technischen Universität in Wien, A Min Toja, wählte aus den zahlreichen Anmeldungen die fünf besten Ideen aus. Am Donnerstag, 12. November 2015, 18 Uhr, gaben die fünf Finalisten der Innenministerin sowie den anwesenden Gästen und Medienvertretern kurze und informative Einblicke in ihre Konzepte und Ideen.

Die Finalisten

Das 2013 gegründete Start-Up „Cumulo Information System“ trat mit seiner Softwareentwicklung Nimbusec an, die Webseiten auf Schadsoftware und Manipulationen untersucht.

Das Jungunternehmen „Yagoba und xFace“ aus Graz brachte ein Sicherheitskonzept ein, das die Sicherheit im „Internet der Dinge“ verbessern soll. Als „Internet der Dinge“ versteht man die zunehmende Vernetzung von Gegenständen, die miteinander kommunizieren. Jeder einzelne Gegenstand verfügt über eine Internetadresse und kann über das Internet angesprochen werden.

Die Wiener „Cyber Trap Software GmbH“ präsentierte ein Konzept zur Analyse von gezielten Angriffen auf Unternehmen und Organisationen.

Das Start-Up „Philippeit“ ist auf biometrische Systeme spezialisiert und trat mit einer Entwicklung an, die Handvenenstrukturen scannt und somit eine eindeutige Identifizierung bei elektronischen Datenzugriffen oder beim Betreten von Räumen ermöglicht.

Das Unternehmen „Resecure“ stammt aus Deutschland und möchte mit günstigen und einfach zu handhabenden Lösungen die Sicherheit von kleinen und mittleren Online-Händlern erhöhen.

Der Sieger des Wettbewerbs wird am Donnerstag, den 19. November 2015, im Rahmen des „futurezone“-Award im Wiener Museumsquartier prämiert.

Das Bundesministerium für Inneres hat bereits im Mai 2015 im Rahmen der „Forum Salzburg“-Konferenz einen Technologiedialog zur Cyber-Sicherheit mit unseren Nachbarländern ins Leben gerufen. Darüber hinaus nutzt das Innenministerium das Interpol-Cyber-Zentrum in Singapur und legt den Schwerpunkt auf Innovation, Cyber-Sicherheit, digitale Sicherheit, sicher Städte und Sicherheit in Versorgungsketten.

„Der Start-Up 2015 Wettbewerb ist ein weiterer Schritt, Österreich als digitalen Standort noch attraktiver, innovativer und sicherer zu machen“, sagte die Innenministerin.

http://futurezone.at/thema/start-ups/start-up-aktion-a1-vergibt-10-000-euro-preisgeld/129.833.340