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Veranstaltungshinweis RTD II des Campus 02

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen gehen oft sorglos mit dem Schutz ihrer Daten und deren Integrität um. Darüber hinaus wird durch freiwillige Datenherausgabe via Facebook, WhatsApp & Co. die Entwicklung zum gläsernen Menschen gefördert. Rechtliche Vorgaben wie die kommende Datenschutzgrundverordnung und das Cybersicherheitsgesetz, das auf der NIS Richtlinie der Europäischen Union aufbaut, sollen dazu beitragen, dass diese Entwicklungen kontrolliert werden können. Das KSÖ führt deshalb in Kooperation mit dem Campus 02 am 29.11.2016 eine Veranstaltung durch, bei der diese Themen präsentiert und diskutiert werden.

 

Anmeldung:

https://www.sfg.at/cms/393/5012/anmeldung/

Diese Veranstaltung (inkl. Parkplatz) ist kostenfrei.

Industriereform unter dem Motto „Cybersecurity – Digitalisierung ohne Datenklau“

Die Digitalisierung bringt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken für Unternehmen mit sich. Aus diesem Grund widmete sich die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV NÖ) bei Industrieforum am 3. November 2016 dem Thema Cybersecurity.

Aufgrund des thematischen Schwerpunkts fand die Veranstaltung dieses Mal in Kooperation mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) statt. KSÖ-Geschäftsführer Alexander Janda erklärte in seinem Eröffnungsstatement: „Es ist ein Kernanliegen des KSÖ, die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft im Bereich der Cybersicherheit zu verbessern. Daher veranstalten wir regelmäßig Planspiele, um das Zusammenspiel von Unternehmen und Behörden im Fall eines Angriffs zu trainieren und zu optimieren. Bei dem vereitelten Cyberangriff auf den Flughafen Wien-Schwechat vor wenigen Wochen hat sich gezeigt, wie wichtig diese Übungen sind.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Podiumsdiskussion „Oberösterreich: Sicher leben in Stadt und Land“

Auf Initiative des oberösterreichischen Zivilschutzverbandes und dessen Präsidenten, NR Mag. Michael Hammer, sowie des Alois Wagner Instituts, vertreten durch Univ. Prof. Dr. Klaus Zapotoczky, fand am 24. Oktober in Linz eine Podiumsdiskussion zu „Oberösterreich: Sicher leben in Stadt und Land“ statt. Für das KSÖ und die oberösterreichische Polizei nahm KSOÖ Vizepräsident Andreas Pilsl, Landespolizeidirektor von Oberösterreich, als Panelist teil. Andere Diskussionsteilnehmer neben Pilsl  waren GenMjr. Kurt Raffetseder, Militärkommandant von OÖ, HR Dr. Michael Gugler, Land OÖ, Prof. Dr. Dagmar Škodová Parmová, Universität Budweis sowie Dr. Günter Stummvol, Universität Wien.   Unsicherheiten und Ängste, Furcht und Bedrohungen bestimmen unsere Gegenwart, im globalen Kontext genau so wie im nationalen, regionalen und lokalen. Auf allen diesen Ebenen versuchen Staaten, internationale Organisationen und NGO‘s bekannte Lebensrisiken zumindest zu reduzieren. Die Studie „Verlorene Sicherheit“ stellt einen ausgeprägten Pessimismus im Sinne eines nachweislichen Verlustes des subjektiven Sicherheitsgefühls fest. Ziel dieser Veranstaltung war es, einen Sicherheitsdiskurs als jene Gelegenheit anzubieten, das Sicherheitsbewusstsein in einigen wichtigen Dimensionen zu überprüfen und eventuell zu ergänzen. http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Die-Gefahr-der-Verunsicherung;art4,2382682

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Gemeinsam.Sicher in Österreich

Am 19.10. fand in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich die oberösterreichische Auftaktveranstaltung zu „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ statt. Diese Initiative wurde vom Bundesministerium für Inneres ins Leben gerufen und von Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit MMag. Konrad Kogler sowie Landespolizeidirektor und KSOÖ-Vizepräsident Andreas Pilsl, M.A. rund 250 Polizeioffizieren aus ganz Oberösterreich präsentiert. Die Initiative GEMEINSAM.SICHER fußt auf der Zusammenarbeit von Polizei und Bevölkerung in Fragen der öffentlichen Sicherheit auf Gemeinde- und Bezirksebene sowie auf Landes- und Bundesebene. GEMEINSAM SICHER folgt dem Konzept des „Community Policing“, bei dem Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der öffentlichen Sicherheit in ihrem Lebensumfeld aktiv mitwirken. Auf Initiative der Polizei vereinbaren Bürgerinnen und Bürger und andere Betroffene gemeinsam Lösungen für tatsächliche oder empfundene Probleme im Bereich der öffentlichen Sicherheit und setzen sie entsprechend ihrer Zuständigkeiten gemeinsam um. GEMEINSAM.SICHER geht über das Verhindern und Verfolgen von Straftaten hinaus. Es spiegelt als Modell der Bürgerbeteiligung ein neues polizeiliches Selbstverständnis wider. Ein Modell, das  – ganz im Sinne des KSÖ – den einzelnen Bürger in seinem Selbstverständnis als gesellschaftlicher Verantwortungsträger in Sicherheitsprozesse einbindet und nicht nur als „Sicherheitskonsumenten“ degradiert. Von besonderer Bedeutung ist, dass Themen von der Bevölkerung an die Polizei als ihr Ansprechpartner für Fragen der öffentlichen Sicherheit herangetragen werden. Das setzt einen regelmäßigen Dialog auf Augenhöhe voraus, der Vertrauen schafft. Auf diesem Fundament kann ein Austausch von Anliegen und Informationen stattfinden, der Sicherheit und sozialen Frieden fördert.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gemeinsamsicher.at/

v.l.n.r.: KSOÖ-Vizepräsident und Landespolizeidirektor von OÖ Andreas Pilsl, M.A., Bundesminister für Inneres Mag. Wolfgang Sobotka, KSOÖ-Präsident Prokurist Dr. Bernhard Marckhgott, GD MMag. Konrad Kogler

v.l.n.r.: KSOÖ-Vizepräsident und Landespolizeidirektor von OÖ Andreas Pilsl, M.A., Bundesminister für Inneres Mag. Wolfgang Sobotka, KSOÖ-Präsident Prokurist Dr. Bernhard Marckhgott, GD MMag. Konrad Kogler

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