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KSÖ-Mitgliederbefragung

Das KSÖ führte im September 2015 erstmals eine Mitgliederbefragung durch. Mit externer Unterstützung durch Prof. Dr. Rudolf Bretschneider vom renommierter Marktforschungsinstitut Fessel/GfK wurden alle KSÖ-Mitglieder mit einem Online-Fragebogen angeschrieben. Etwas mehr als ein Drittel der Mitglieder beteiligten sich an der Umfrage. Folgende Kernergebnisse hat die Befragung erbracht:

Mehr als drei Viertel der Befragten schätzen die Bedeutung ihrer KSÖ-Mitgliedschaft als sehr wichtig oder eher wichtig ein. 55% der Befragten wissen über die Tätigkeiten des KSÖ sehr gut oder gut Bescheid. 80% der Befragten haben primär über elektronische Infos Kontakt zum KSÖ; fast 70% halten über die Teilnahme an Veranstaltungen Kontakt, während 60% persönlichen Kontakt zu KSÖ-Vertretern pflegen.

Von den Aktivitäten des KSÖ werden das Thema Cyber-Security von fast 60% und der Sicherheitskongress von einem Viertel der Befragten genannt. Bei der Frage nach möglichen künftigen Themenschwerpunkten des KSÖ werden an erste Stelle das Thema Cyber-Sicherheit (sowohl als Safety- als auch als Security-Thema) genannt; danach wird mit 44% Urban Security gennant; 40% nennen den Schutz vor Einbrüchen, 27% Prävention von Gewalt in Familien und nochmals 26% Sicherheitsmaßnahmen für besonders schutzbedürftige Personen wie Kinder. Bei der offenen Frage nach für das KSÖ relevanten Zukunftsthemen nennen 26% – wohl aus Aktualitätsgründen – das Thema Migration.

Auch die Frage nach den Zielsetzungen und Aufgaben wird sehr klar beantwortet: 95% sehen die Vernetzungsfunktion des KSÖ zwischen Ministerien, Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft. 94% wünschen sich innovative Ansätze und Lösungen des KSÖ in der Sicherheitspolitik, 83% sehen die Notwendigkeit internationaler Kontakte. 85% der Befragten wünschen sich mehr öffentliche Stellungnahmen des KSÖ zu Sicherheitsthemen. Für 83% der Befragten soll das KSÖ Partner für KMU`s sein und 75% erwarten eine stärkere Beschäftigung mit Fragen der Forschung und Technologie.

Aus Sicht des KSÖ unterstreicht das Ergebnis dieser Befragung, dass das KSÖ sowohl „klassische“ Themen der Prävention (Einbruch, Gewalt in Familien“) als auch neue und künftige Sicherheitsherausforderungen (Cyber-Sicherheit, Urban Security) aufgreifen soll. Die Rolle als Netzplattform ist klar definiert und sehr deutlich akzentuiert; Themen wie Innovation, Technologie, Forschung und Internationales sollten noch stärker entwickelt werden. Die Kompetenzen und Inhalte des KSÖ sollten – so der Wunsch einer deutlichen Mehrheit der Befragten – noch stärker nach innen gegenüber den Mitgliedern und nach außen gegenüber der Öffentlichkeit kommuniziert werden.

 

KSÖ-Tirol: Sicherheitsevent 2015

Am 8. Oktober 2015 lud das Kuratorium Sicheres Österreich, Landesklub Tirol seine Kooperationspartner und Mitglieder zu einem „Round Table“-Expertengespräch mit Flüchtlingskoordinator Dr. Christian Konrad und anschließend zum KSÖ-Sicherheitsevent 2015 in das Forum der Messehalle Innsbruck.

„Gewalt in der Privatspähre“ ist das Schwerpunktthema des KSÖ Tirol im Jahr 2015/2016. Auch der heurige Sicherheitsevent steht im Zeichen der Gewaltprävention“, sagte KSÖ Tirol Präsident Mag. Helmut Tomac bei der Begrüßung der 260 Gäste, Partner und Mitglieder des KSÖ Tirol aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Politik und Polizei, bevor er das Wort an die charmante Ö3-Moderatorin Olivia Peter übergab.
Landeshauptmann Günther Platter und KSÖ Österreich Präsident Mag. Erwin Hameseder betonten bei ihren Ansprachen die große Notwendigkeit der Präventionsarbeit zur Thematisierung von Gewalt in der Privatsphäre.

Nach einem Rückblick bzw. einer Vorschau auf die vielfältigen Projekte des KSÖ Tirol 2014/2015 durch Mag. Tomac, stürmten die Kinder der Volksschule Pettnau die Bühne und gaben gemeinsam mit „Bluatschink“ Toni Knittel den 2014 vom KSÖ Tirol produzierten Kinderpolizeisong „133 Kinderpolizei“ zum Besten.

Bei einem Expertenvortrag zum Thema Gewalt in der Familie vom stv. Leiter des Landeskriminalamtes Dr. Christoph Hundertpfund und der Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Tirol Mag. Angela Federspiel wurden unter anderem Einblicke in die Motive der Täter und die schwerwiegenden Folgen für die Opfer gegeben. „Gewalt in der Privatsphäre ist keine Privatsache“ betonten beide Vortragenden unsiono.

Der Leiter des Bundeskriminalamtes General Franz Lang erläuterte in seinem Vortrag anhand von statistischen Zahlen wie oft es in Österreich zu Gewalt im häuslichen Bereich kommt und berichtete über die Entstehung des bewegenden Kurzfilms des Bundeskriminalamtes zum Thema Gewalt gegen Frauen.

Beim Künstlerinterview informierte die Sängerin Marika Lichter über die Aktivitäten des Vereins „Wider die Gewalt“, dessen Geschäftsführerin sie seit 26 Jahren ist. Drehbuchautor Uli Brée und Schauspieler Martin Leutgeb gaben einen groben Einblick in das im nächsten Jahr geplante KSÖ-Filmprojekt (Produktion von drei Filmspots) zur Gewaltprävention.

Mit einem Galadiner von der Eventgastronomie Piegger und stimmungsvoller Musik von der Gruppe „Cappucino Hot“ ging der vom Büro Öffentlichkeitsarbeit unter der Federführung von GrInsp Erwin Vögele ausgezeichnet organisierte KSÖ-Tirol Sicherheitsevent 2015 zu Ende.

Artikel Nr: 243244
vom Freitag,  09.Oktober 2015,  08:37 Uhr.

http://www.polizei.gv.at/tirol/start.aspx?nwid=79725A304163452B582F413D&ctrl=3734335266674D385951343D&nwo=0

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